Der Flegel-Gerd  

 

von Hansi

 

Wieder soll er ein Flegel gewesen sein, unser Gerhard Schröder, fast jedenfalls. „Ich halte die Äußerungen des Ex-Kanzlers fast für eine Grenzüberschreitung zur Flegelhaftigkeit“, so nuanciert drückt unser Wirtschaftsminister Glos seinen Unmut über dessen Äußerungen aus.

 

Der Ex hatte wiederum der Union, vor allem Angela Merkel und Roland Koch, im Streit um die Verschärfung des Jugendstrafrechts vorgeworfen, „auf dem rechten Auge blind“ zu sein. Zwar ist Gerhard Schröder, neuerdings auch unter dem Szenenamen Gazprom-Gerd bekannt, spätestens seit seinem legendären Fernsehauftritt nach den Bundestagswahlen 2005 immer für die Flegelnummer gut, hinsichtlich seiner jüngsten Äußerungen kann man ihm diesen Vorwurf jedoch nicht machen. Sie treffen vielmehr den Sachverhalt ziemlich genau, denn die Wahlkampfparolen eines Roland Koch zur Abschiebung von ausländischen Jugendlichen unterscheiden sich tatsächlich kaum von denen der NPD. Prompt gibt es von dort auch entsprechenden Beifall. Der Flegel ist diesmal also nicht der Gerd, sondern der Roland und der beherrscht die Nummer auch ganz gut.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


   eingestellt am 10. Januar 2008